Feinde der Schlangen:


Die obligatorisch carnivoren Schlangen sind Beutegreifer, stellen aber für andere Tierarten auch eine Nahrungsquelle dar, als Zwischenglied in der Nahrungskette. Ausser den direkten Jägern sind unter den möglichen Schlangenfeinden auch Mikroorganismen (Viren, Bakterien, Pilze) und Parasiten, dazu auch Tiere, die als Nahrungs- oder Territoriumskonkurrenten auftreten.

Was den Menschen anbetrifft, beschränken sich dessen Taten leider nicht nur auf die eigentliche Jagd, sondern auch die blindwütige Zerstörung der Tiere und /oder deren Biotope. Unter den potentiellen Feinden der Schlangen findet man Vertreter aller Wirbeltierklassen: Säuger, Vögel, Reptilien, Amphibien und Fische. Aber auch einige Wirbellose.

Von den Schlangenfeinden ist die Manguste für die meisten sicher die bekannteste. Als furchtbare Feindin der Schlangen ist sie wenig glaubwürdig, da die letzteren zu zahlreich in den Mangustengebieten vorkommen, als vermeintliche Hauptbeute. Mangusten haben ein eher opportunistisches Nahrungsspektrum, zusammengesetzt aus verschiedenen kleinen Wirbeltieren und Wirbellosen, Insekten und Früchten. Am häufigsten bekämpfen sich Mangusten und Schlangen (im allgemeinen Kobras) in den Schaukämpfen für den Menschen.

Schlangen, Jäger mit ganz unterschiedlichen und effizienten Waffen, sind nicht unbesiegbar. Sie stellen eine geschätze, aber nur gelegentliche Beute für viele Tiere dar, auch für andere Schlangen. In der Tat sind nur einige wenige Greifvogelarten und Schlangenarten bedeutende und ausschliessliche Schlangenfresser (ophiophag).

Bedrohungen durch den Menschen:


In zahlreichen Gegenden der Erde wirkt die Bevölkerung als direkte Schlangenjäger: Sie töten sie, um sie zu essen. Das ist vor allem in Schwarzafrika und Asien der Fall, aber auch die

 
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