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Die Haut und die Häutung :![]() ![]() ![]() Die Schlangenhaut ist bei den meisten Arten geschmeidig und weich. Sie ist nicht, wie allgemein angenommen, schleimig oder klebrig. Sie ist, wie alle glauben, von Schuppen bedeckt. Es sind aber eigentlich Hautdoppelfalten. Man kann also eine Schlange nicht schuppen wie einen Fisch. Und diese Falten sind Ausgangspunkt vieler Übertreibungen, da die gegerbte Schlangenhaut oder deren abgestossenes Häutungsprodukt sich dehnen und, je nach Art, 15-20% der tatsächlichen Länge des Tieres ausmachen kann.
Die tiefe Hautschicht, die Dermis, enthält Pigmentzellen, die der Schlange ihre Farben und charakteristische Zeichnung geben. Die oberflächliche Schicht, die Epidermis, ist aus einer verhornten Substanz, dem Keratin, zusammengesetzt. Wenn die Schlange wächst, und eine Schlange wächst ihr Leben lang, muss die äusserste Schicht ersetzt werden. Eine neue Epidermis bildet sich unter der alten; Sekret trennt die alte von der neuen Haut. In dieser Phase, die ungefähr eine Woche dauert, ist der milchige Aspekt des Tieres sehr typisch und die Augen werden undurchsichtig und bläulich. Wenn die Augen wieder normal werden, beginnt die Häutung. Die alte Haut wird dabei wie ein Handschuhfinger zurückgestülpt, am Kopf beginnend. Eine junge Schlange, rascher wachsend als eine Adulte, wird sich 6-10mal im Jahr häuten, im Gegensatz zu 1-3mal bei einer Adulten. ![]() ![]() |
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