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METABOLISMUSAlle Reptilien, also auch die Ordnung der Schildkröten, sind wechselwarme Wirbeltiere. Sie besitzen keine interne Thermoregulation und können deshalb ihre Körpertemperatur nicht oder nur in geringem Maß bei einigen Arten physiologisch beeinflussen.
Ihr Verhalten und ihre Aktivität hängt deshalb von der von ihnen gewählten Umgebungstemperatur ab, welche ihre interne Körpertemperatur regelt. Es bestehen jedoch einige Ausnahmen bei gewissen Arten: Eine zu schnelle Abkühlung des Körpers kann durch dicke innere Fettschichten stark verlangsamt werden. So wurde z.B. bei einer in Grönland kontrollierten Meerschildkröte bei 7 Grad Wassertemperatur eine Körpertemperatur von 20 Grad gemessen. Gewisse nördliche Wasserschildkröten bilden wahrscheinlich in ihren Zellen einen natürlichen Alkohol, der es ihnen ermöglicht, auch mehrere Wochen unter minus 7 Grad zu überleben. Bei den verschiedenen Arten Europas liegen die inneren Körpertemperaturen zwischen 1,7 bis 8 Grad bei stark abgesenktem Stoffwechsel während des Winterschlafs und 37 Grad bei voller Aktivität. Eine optimale Temperatur von 28 Grad wird als Mittelwert angenommen. Die tödliche Höchsttemperatur für sämtliche Arten liegt zwischen 43-45 Grad, wobei die unteren Stufen für tropische Arten um 10-15 Grad angenommen werden können. Bei dieser Körperwärme kann man eine Herztätigkeit um 30 Schläge pro Minute feststellen und die Atmung liegt bei 20 X pro Minute je nach Energieverbrauch. Bei einer Temperatursenkung verlangsamt sich die Herztätigkeit bis auf einen Schlag pro Minute und die Atmung kann auf ein Minimum reduziert werden. Bei sehr großer Kälte kann die Lungenatmung total aussetzen und ein minimaler Sauerstoffaustausch wird möglich über die gut durchbluteten Mund |
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